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7. Die Septime und die Seelengeste Heiter

Und aufrecht stehen, atmen. Deute einmal mit deinen Finger unter deine Füße. Stell die Füße schmal und wie eine Spitze unter den Fuß. Und dann schreib, zeichne ein Dreieck, ein Dreieck aus Licht links und rechts von dir nach oben, sodass Du in einem Dreieck aus Licht stehst. Und Du merkst, das ist labil, das kann schwanken, ah, wie der Baum im Wind.
Aber Du kannst es auch genießen. Und diese Leichte, dieses Licht lade ein, in deine Hände zu kommen. Führe es zu deinem Herzen, Nimm es in dich auf. Lasse sich dort entfalten, groß werden, überfließen und dann an dir entlang nach unten strömen, in die Erde hinein. Sind deine Fersen jetzt leicht geworden?
Fühlst Du dich groß? Was macht dein Atem? Loslassen, kleiner Schritt. Wir kennen jetzt die ersten 6 Töne Intervalle der Tonleiter. Wiederholen wir sie.
Beim ersten Ton der Prim ist unser Schlüsselbein das Dach und der Körper sein Haus. Bei der Sekunde gehen wir vom Schlüsselbein in den Oberarm. Wir schreiten hinaus. Bei der Terz wandeln wir durch den Garten, vom Schlüsselbein, in den Unterarm. Bei der Quarte kommen wir zum Handgelenk und schauen mit dem Handrücken zu uns zurück, wie wir da stehen.
Und dann bei der Quinte wandern wir vom Schlüsselbein in die Handflächen, die das Gartentor aufschließen und in dies die Sonne aufgehen lässt. So. Und mit der Sechste können wir draußen in diesem Raum spazieren gehen. Wir spüren den Raum zwischen den Fingern. Wir haben den Körper verlassen zum ersten Mal.
Du, lah. Und bei der Septim gehen wir noch über die Fingerspitzen hinaus. Du, sieh. Und komm zu dir zurück. Lass los.
Atme. Streich dir mal über die Hand als den Ort, wo man die Quint erlebt. Und dann streich ich durch den Raum zwischen den Fingern, am besten ohne die Finger zu berühren. Und dann versuch, diesen Raum über den Fingern zu erleben. Ah.
Wie kann man das sich vorstellen? Wie kann man das am besten machen? Stell dich hin und stell dir vor, Du möchtest eine Reise machen mit einem Koffer in der Hand. Aber dein Koffer ist noch oben auf dem Schrank. Mach 'n Schritt nach vorne zu dem Schrank und versuch, den Koffer herunterzuholen.
Und Du merkst, der Schrank ist zu hoch. Du gehst auf die Zehen und es reicht noch nicht. Dann nimmst Du die Finger und versuchst noch hochzukrabbeln. Dann nimmst Du die Ecke von dem Schrank mit der Fingerspitze und ziehst dich noch 'n bisschen hoch. Dann nimmst Du eine Hand und die andere und den Koffer seitlich und und ziehst und siehst.
Und plötzlich kommt der Koffer und Du hast ihn aufgefangen, freust dich und stellst ihn auf den Boden. Das lebt in der Septim, dieses die Sehnsucht nach etwas, was ich erreichen möchte, was vielleicht auf mich wartet. Gehen wir doch noch mal durch die Arme. Oberarm, Oberarm. Der Herz unter Arm quatscht, Handgelenk, Hände, Queen.
Dann die Finger zwischen Raum. Schla. Und jetzt die Finger drüber hinaus. Sieh, ja, da ist der Koffer. Oh, und dann loslassen.
Zurückkommen. Und das ist eigentlich nur die halbe Septim, denn es ist ja der Koffer, der uns bewegt und dass er zu uns kommen soll. Und darum ist das Leben der Bewegung eigentlich draußen und kommt von draußen herein. Wenn Du Eurythmisten dir septim machen siehst, probier das mal, dann schütteln die die Hände ganz fest. Oh.
Sattiben. Und das darfst Du jetzt nicht einfach äußerlich nachmachen, denn das ist richtig. Aber Du musst versuchen, dass dieses Schütteln von außen kommt. Probier mal. Si, und es kommt von draußen zu den Händen, die werden geschüttelt, nicht Du schüttelst.
Ja. Sodass Du einen Strom von draußen hereinhast, der beim Schuld, den Du im Schlüsselbein sogar ankommen spürst. Machen wir es zart. Draußen ist das Leben und es strömt herein bis in mein Schlüsselbein. Und ankommen, loslassen.
Gleich werde ich sagen, auch die Schultern kommen noch runter. Und warum? Dazu brauchen wir vorher 2 andere Sachen. Die Gebärde der Heiterkeit. Auch jetzt stehst Du da und erzeuge in dir das Gefühl von Leichtigkeit, Winds, der nach oben strömt.
Ah, und das nimmt die Arme mit, die steigen rauf in Leichtigkeit. Ah, und das nimmt den Körper von alleine mit hoch. Oh, ist so schön. Und loslassen. Versuch, dass es dich wie hoch streichelt.
Probier noch mal, bisschen Fantasie, der Wind, die streichelt, trägt die Hände hoch, der Körper wird leicht, ah. Sogar der Mund, ah, wird ganz groß die Augen leuchten. Jetzt gehört zur Heiterkeit aber dazu, dass ich mir dessen auch noch selbstbewusst bin. Ich genieße mich selbst dabei. Machen wir das noch mal, spüren mir den Wind, der mir die Arme hochträgt, ah, so schön.
Und jetzt spür den Körper, oh, der wird ja so schön leicht, Genieße es, schau rein in deinen Körper. Und das macht dir noch mehr Freude. Und das ist das, warum dieses Kleid rosenrot ist. Da hat sich das Licht in innere Wärme, in Genuss verwandelt. Und jetzt haben wir aber noch dieses Kleid, das nach unten spitzt.
Wo kommt das her? Hinter jedem Intervall steht auch die Kraft 1 Vokals. Und hinter der Sektein das I. Nimm beide Hände vor dein Herz und bilde die Igebärde. Ein Arm nach unten, der andere nach oben.
Und das bewirkt eine innere Streckung und Gradheit. I. Komm zurück zum Herz, mach 'n kleinen Schritt. Nimm mal den anderen Arm nach unten und betone mal das nach unten gehen, stärker runter und rauf. I.
Wieder loslassen, kleiner Schritt. Das ist wie bei 1 Pflanze, sie bildet Wurzeln, wachsen zu können. Je größer der Topf ist, umso größer kann die Pflanze werden. Das zu spüren, nimm beide Hände wie eine Schale vor dein Herz und Ströme mit beiden Händen nach unten. Und schau mal, was Du tun musst, dass das Runterströmen in dir einen Aufstrom auslöst.
Alles, was Du tust, ist Runterströmen. Und nebenbei nimmst Du dich noch wahr und merkst, es strömt auch nach oben, von alleine, dadurch, dass ich es wahrnehme. Kleiner Schritt, atmen. Und beim I machst Du das so, dass Du beide Hände vors Herz nimmst und nur ein Arm strömt nach unten. Und und Du suchst mit dem anderen den Gegenstrom.
Du gehst nur nach unten. Und dadurch hebst Du den anderen Arm. Ich geh tiefer und hebe den Arm, ich geh noch tiefer, das streckt den Arm. Ich geh noch tiefer, das macht sogar mich wieder gerade. Atmen, loslassen, Noch einmal mit dem anderen Arm, das nenne ich das Patanosta Prinzip.
Da geht's runter und als Folge geht es rauf. Hinunter, I nur nach unten, I und rauf, nur so weit es sich daraus ergibt. Und lösen. Achtmen. Also, beim I ist der Hauptstrom nach unten, ich verwurzle mich und dadurch richtet es mich auf.
Bei der Heiterkeit ist der Hauptstrom nach oben und dadurch kann ich nach unten mich öffnen. Das noch einmal probieren. Du stehst, Du fühlst dich gut. Da kommt Wind unter die Arme, ah, Du genießt das, Du gehst mit, ah. Du steigst, aber Du merkst, da ist ein Gegenstrom nach unten.
Deine Schultern sind entspannt. Deine Beine gehoben, aber sie schauen nach unten, die Zehenspitzen. Und auch im Ganzen geht ein Strom nach unten, der sich, ein formierender Strom, der sich wie ein Ohr zur Erde öffnet. Und atmen. Und deswegen gehen bei der SIPTIM auch die Schultern runter.
Probieren wir das noch einmal, Das Verschlüsselbein, so, sie, reit raus, von draußen bewegt und die Schultern entspannen sich. Sie Merkt ihr, dass dann hier auch ein Freiraum entsteht plötzlich? Und das ist wichtig, weil es gibt eine Anregung, wenn man das Geistige im Kosmos wahrnehmen oder sogar empfangen will, dann soll man versuchen, eine Sirtim im Umkreis verschweben zu lassen. Sie wird immer dünner, leiser, still. Wir versuchen es.
Das ist hinten, das ist vorne, immer noch dieser Team, die mich bewegt von außen. Immer leiser immer lauschender zum herz zurückkommen im Herz lauschen. Was hat diese Team hereingebracht? Was vorher der Schrank, ah, der Koffer auf dem Schrank war, der Koffer ist jetzt der Umkreis. Und das, was im Koffer war, ist das, was jetzt der Inhalt, das Leben des Umkreises ist, getragen von Leichtigkeit und Gegründetheit, ernährt aus dem Umkreis von der Septim.
Verschweben lassen. Stehl werden lassen. Zum Herz kommen. Ins Herz gehen und wieder hinaus in den großen Umkreis lauschen, von dort, ihn dort wiederfinden. Langsam lösen und ruhig zu einem Platz gehen, mitnehmen, was Du getan hast, nachzu lauschen.
Wie tut das, was du gerade getan hast?

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Heute kommen wir zum siebten Ton der Tonleiter, der Septime. In ihr finden wir die Verwandtschaft zur Seelengeste Heiter.

Die Eurythmiegebärde der Heiterkeit

Seht die kleinen Füsschen, die wie kleine Wurzelspitzen unten balancierend auf der Erde tanzen, die erhobenen Hände mit Betonung der Achseln und das - durch den Schleier ausgedrückte - nach oben strebende Gefühl, das die Arme ganz lang macht, während das Kleid sich - und das ist wichtig - im Gegenzug nach unten ausdehnt.

Anfangsübung: Lichtdreieck

Ich lade euch ein, alle mitzumachen. Stell dich möglichst schmal mit den Füssen, geh mit den Fingern unter die Füsse und zeichne langsam links und rechts von dir ein aufstrebendes Dreieck. Es macht dich leicht, labil, aber auf geheimnisvolle Weise auch stabil. Der Wind weht durch die Krone der Bäume, und der Baum schwingt mit und geniesst es.

Nimm diese Leichtigkeit in deine Hände und lass sie langsam, langsam zu dir hereinströmen - in dein Herz. Lass diese Leichtigkeit sich im Herz entfalten, ausdehnen und dann langsam in dir nach unten fliessen: in die Erde hinein, tief in die Erde hinein.

Wie fühlt sich jetzt dein Brustkorb an? Wie leicht sind deine Fersen geworden? Atme, mach einen kleinen Schritt, entspann dich.

Prim bis Septime

Wir haben die ersten sechs Töne der Tonleiter kennengelernt als ein Schritt-für-Schritt-Gehen durch die Segmente unserer Arme - und indirekt auch durch unsere Beine, die das leise mitmachen.

Bei der Prim spüren wir das Schlüsselbein und den Körper, der es trägt. DO-DO

Bei der Sekund gehen wir vom Schlüsselbein in den Oberarm: Wir treten einen Schritt aus dem Haus. DO-RE

Mit der Terz, dem dritten Ton, gehen wir vom Schlüsselbein in den Unterarm: Wir wandern durch den Garten vor unserem Haus. DO-MI

Mit der Quart gehen wir vom Schlüsselbein zum Handgelenk - und schauen durch den Handrücken von dort zurück. DO-FA

Bei der Quint wenden wir die Hände und spüren es bis ins Schlüsselbein: Wir treten durch das Gartentor hinaus. DO-SOL

Bei der Sext spüren und bewegen wir den Raum zwischen den Fingern. Von Schlüsselbein ausgehend verlassen wir den Körper. DO-LA

Und bei der Septime verlassen wir auch noch den Raum zwischen den Fingern und gehen über die Fingerspitzen, über die Hände hinaus. DO-SI

Weiter geht es nicht. Wir haben unsere Grenze erreicht!

Die Septime jenseits der Finger

Streicht die Handfläche als den Ort der Quint.

Streicht den Raum zwischen den Fingern - am besten, ohne die Finger zu berühren, und ein bisschen darüber hinaus - die Sext.

Und jetzt spüre das Leben vor den Fingern: wie du dich danach sehnst und streckst. Deine Finger reagieren nur darauf. Da ist Leben - lass sie versuchen, das aufzugreifen - Septime.

Beispiel Schrank

Stell dir vor, du willst verreisen, und oben auf dem Schrank ist der Koffer. Aber der Schrank ist so hoch, dass du fast nicht raufkommst. Also gehst du ganz nah an den Schrank, streckst die Arme und gehst auf die Zehen. Aber es reicht immer noch nicht.

Dann benutzt du die Finger, damit sie dir helfen, am Schrank noch weiter hochzukrabbeln, um dann über die Kante zu greifen und hinter der Kante von der Seite den Koffer ein wenig nach vorne zu schieben. Noch ein Stückchen - und ah - plötzlich kommt er dir entgegen.

Dann musst du ganz schnell schauen, dass du ihn wirklich fängst und langsam herunterholst. Erst einmal bis zu deiner Mitte, weil du froh bist, dass du ihn hast, und dann stellst du ihn langsam hin.

Die Septime-Gebärde

Die Septime ist vielleicht die Phase unserer höchsten Realität. Wir sind im Zustand von Interesse, Leichtigkeit und in innerer Verbindung mit dem, wonach wir streben.

Schlüsselbein ➔ jenseits der Finger: DO-SI

Mach dir noch einmal bewusst: Du streckst dich nicht, sondern das da draussen, wonach du strebst, bringt dich in Bewegung. Da ist Leben. Das bewegt deine Finger - und du spürst es bis in dein Schlüsselbein.

Jenseits der Finger ➔ Schlüsselbein: DO-SI-SI

Und dann das Lösen ganz langsam machen, sodass dieses Perlen, das du gerade erlebt hast, in dich einzieht.

Bei Eurythmisten siehst du, dass sie bei der Septime die Hände und Finger kräftig schütteln. Das ist aber kein Schütteln von dir aus, sondern du bist so draussen, dass das Schütteln hereinkommt. Da draussen ist etwas, das schüttelt deine Finger. Je weiter wir hinausgehen, umso mehr strömt es auch herein.

Kräftig schütteln, aber von aussen - das heisst: dich immer mehr strecken und hereinlassen. DO-SI

Bäschlin EuFig Seelengeste HeiterDie Seelengeste der Heiterkeit

Korrespondierend zur Septime ist die Seelengeste Heiter. Heiterkeit ist innere Leichtigkeit, Weitung, die du geniesst und mit der du bewusst mitgehst.

Stelle dich hin, du fühlst Freude und lässt die Arme steigen in dieser Freude. Geniesse das Fliegen. Ah, so schön. Und dann wieder lösen.

Alles ist schwerelos, alles ist innerlich weit. Es hebt dich von allein. Du spürst den Wind unter den Achseln: Er streicht deinen Körper entlang, trägt und streichelt die Arme empor. Aussen ist Licht, Luft. Innerlich empfindest du Lust an deiner Leichtigkeit, du erwärmst dich an dir selbst.

Der Vokal "I"

Hinter jedem Intervall steht auch ein Vokal, eine seelische Klangqualität. Bei der Septime ist es das I. Nimm die Hände vor das Herz und bilde die Gebärde des I: ein Arm nach unten, der andere nach oben. Als innere Herzkraft - I - die den Arm streckt, nach unten und nach oben.

Und weil in der Eurythmie die Arme ja nur zeigen, was im Inneren passiert, findet das eigentliche Strecken im Inneren statt: vom Herzen nach unten, nach oben. I. Loslassen. Der Atem darf reagieren. Kleiner Schritt.

Beim I ist es wie bei einer Pflanze. Sie wächst eigentlich in die Erde, und was sie dort an Wurzeln ausbilden kann, gibt ihr erst die Kraft, das zu entfalten, was über der Erde ist. Also: Das Nach-unten-Gehen ist die primäre Aktivität des I.

Nimm die Hände vor dein Herz und ströme mit beiden Händen langsam nach unten. Spüre, was du tun musst, dass dieses Nach-unten-Strömen deinen Körper aufrichtet. Ich nenne das das Pater-Noster-Prinzip: Es strömt nach unten, und als Folge dessen geht es auch nach oben.

Übertrage das auf die I-Gebärde. Nimm die Hände vors Herz, ströme mit einer Hand aktiv nach unten, und versuche, dass sich davon die andere Hand hebt. Deine Aktivität ist nach unten, und du 'streckst' die obere Hand durch das Nach-unten-Gehen. Du gehst tiefer und tiefer und tiefer - und dadurch hebst und streckst du den anderen Arm. Dann achtsam loslassen.

Mach es auch mit der anderen Hand: hinunter strömen, hinunter, hinunter, und die andere Hand steigt im Gegenstrom.

Du kannst das bis in die Füsse spüren: Auf den Fussballen geht es nach unten, und umgekehrt werden die Fersen leicht. Dann erst machst du I.

Heiterkeit mit Erdung

Auch die Heiterkeit-Figur zeigt diesen Gegenstrom, nur umgekehrt: Du strömst auf in Leichtigkeit, aber gleichzeitig dehnt sich das Gewand nach unten hin zur Erde.

Probier es mal: Du stehst, aktivierst Freude in dir, Leichtigkeit unter den Achseln. Der Wind trägt die Arme hinauf, es hebt dich. Und gleichzeitig spürst du die Zuwendung zur Erde. Und wie in der Septime sind deine Füsse so fein geworden, dass sie mehr das Geistige als das Materielle der Erde spüren.

Mache die I-Gebärde: «I»

Mache die Gebärde der Heiterkeit, so, dass du dabei innerlich nach unten schaust und dir dieses Hinunterschauen auch noch bewusst wird.

Die verschwebende Septime

Gehen wir zum Abschluss noch einmal zur Septime. Die Septime ist eigentlich der höchste Ton der Tonleiter. Danach kommt das, was wir schon kennen: der erste Ton, die Prim.

So ist die Septime auch so etwas wie ein erster Abschluss unserer Reise.

Darum gibt Rudolf Steiner die Anregung: Wenn man sich dem Geistigsten im Kosmos annähern möchte, soll man die Septime 'verschweben' lassen (➔ Das musikalische Halleluja). Probieren wir das mal: DO-SI

Nun strecken wir uns nicht nur nach einem Koffer, sondern der Koffer ist überall, ist drum herum. Und so wird es ganz leise und immer leiser: DO-SI-...

Dieses Verschweben ist getragen von innerer Heiterkeit und Gegründetheit und wird seinem Wesen nach zu einem Aufnehmen.

Wenn du dann loslässt und langsam zum Herzen zurückkommst, kannst du in deinem Herzen den wachen Zustand des mit der Septime 'im Kosmos Verschwebens' nachklingen lassen: DO-SI-...

Langsam loslassen, atmen und ruhig hinsetzen zum Nachlauschen.


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