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1 Die Prim und die Seelengeste Andacht

Und als Erstes lad ich euch wie immer ein, die Hände zu nehmen, euch Zeit zu nehmen, bei euch selber anzukommen. Vielleicht die Hände gar nicht ganz auf den Körper legen, aber von der Hand in euch hineinspüren und merken, der Atem, der Brustkorb, die Gefühle reagieren. Dann die Hand wenden und langsam durch den Körper nach unten strömen, wie eine Frage, wie geht's dir, wenn ich da vorbeikomm? Hallo, Du da. Und dann, wie reagiert der Körper, wenn ich da so durchgegangen bin?
Sobald ein bisschen und merkt, der Atem will reagieren, dann nehmt dieses bisschen, lasst's groß werden, macht 'n Schritt und entspannt euch jeder. Atmet einfach wieder toll. Einmal wiederholen, bei euch ankommen, jeder bei sich. Ich spüre mich in meiner Mitte. Ich bleib in meiner Mitte, obwohl ich durch mich durch nach unten gehe und das nach unten gehen aufrechterhalten, während ich mich freu drüber, wie mein Körper reagiert.
Vielleicht merkt ihr, dass reagiert. Freut euch entspannt, atmet, macht 'n Schritt. Die Prim ist das erste Intervall in der Musik, wo quasi ein Ton gespielt wird und dann klingt der Gleiche noch mal, zweimal der Gleiche. Das nennt man prim und gleichzeitig wissen wir, es gibt nicht zweimal das Gleiche auf dieser Welt, ne? Es klingt genau gleich, es ist nicht gleich.
Das ist die Qualität primär. Und ins Musikalische zu kommen, da müssen wir erst mal in das Element der Zeit. Ist ganz einfach. Stellt euch einfach hin und ihr erlebt grad noch mal son ganz klein bisschen, wie das war. Oder so zu stehen und so, ja, von innen her getragen zu sein.
Und dann spürt mal den Schultergürtel. Nehmt euch Zeit, den Schultergürtel zu spüren, vorn das Schlüsselbein, hinten die Schulterblätter und links und rechts vom Hals den Kapuzenmuskel, der da trägt. Und dann geht da mal son bisschen hin mit eurem Gefühl, als wär das 'n Dachstuhl. Da vorne 'n paar Balken, hinten 2 Balken und oben drüber der Dachgeber. Und dann spürt euren Körper, wie er da drunter steht.
Und jetzt ist die Übung, den Gedanken zu spüren, das Dach trägt das Haus. Und dann wieder loslassen. Einen Schritt vor oder zurück und wir wiederholen Sie noch zweimal. Und die Übung ist irgendwo, ich denk's aber nicht im Kopf, sondern nur, ich hab den Gedanken und kann der Schultergürtel vielleicht so reagieren und auch der Körper, das Haus, dass man plötzlich merkt, oh ja, jetzt spür ich was davon. Stimmt.
Einmal probieren, hinstellen. Das Dach trägt sein Haus. Und jetzt nicht die Schultern hochziehen und irgendwas tun, dass man das Gefühl hat, ja, das oben ist statt, nein. Nur diesen Gedanken zulassen oder ihn suchen im Körpergefühl. Und dann wieder loslassen.
Ein kleiner Schritt zurück und das letzte Mal, aber vielleicht vorher noch, was was denk ich mir dabei? Warum schlage ich das vor? So ein Quatsch, wenn ihr 'n Haus anschaut und da oben ist das Dach, wenn das Haus das Dach nicht tragen würde, schwupp, wär das aufm Boden, also wer trägt wen? Quatsch, was der hier macht, oder? Aber dann denk mal, wenn das Dach nicht wäre und den Regen weghalten würde, wie würde das Haus ohne dieses, wenn ihr den Dachst runternehmt, nach 'nem halben Jahr, nach einem Jahr aussehen, nach 5 Jahren, das würde verfallen.
Das heißt, physisch trägt das Dach das Hau trägt das Haus das Dach. Aber in der Zeit trägt wirklich das Dach das Haus. Und mit soner einfachen Übung, wenn ihr euch das nicht einbilde und das Gefühl habt, plötzlich hängt der Körper da an diesem Dachstuhl dran und das Gefühl kann man kriegen, dann seid ihr auf dieser Seite vom Empfinden, worüber ich grad jetzt am Schluss gesprochen hab. Also kleiner Schritt noch mal, weil ihr jetzt so lange zuhören musstet, da stehen und jetzt echt sagen, jo, Tag, wenn Du nicht wärst, dann würde mein Haus schnell brüchig werden. Und dann diesen Dachstuhl spüren und irgendwann merken, da hängt ja das ganze Haus dran.
Und das eine Zeit genießen, vielleicht sogar staunen, Aber nicht verspannen, es geht alles von alleine loslassen, Schritt vor. Prim ist so einfach, so bis so, ja, so viel drin im so wenigen. Und dann nimm die Hände und form ein kleines Okular. Und schau mal, ob Du dadurch von deinem Herzen aus hinausschauen kannst. Ich schaue vom Herzen in die Welt.
Und dann lass los. Lass den Atma reagieren. Entspann dich. Mach 'n Schritt. Das geistige hinten anlehnen, heb doch mal die Hände und spür da rein.
Und je nachdem, wie Du sie fühlst, kannst Du merken, die wollen dich gerne nach hinten ziehen ein bisschen. Die Hände da oben bringe dich nach hinten. Ah, so schön. Und loslassen. Und umgekehrt, wenn Du unten bist mit deinen Armen und aktivierst das 'n bisschen und schiebst 'n bisschen.
Schau, der untere hat Freude, vorwärts zu gehen. Lass die Hände steigen. Erlaub ihnen, dass sie dich nach hinten bringen. Lass die Hände sinken und merk, unten willst vorwärts. Zurück und vor.
2 ganz verschieden gebaute Systeme, 2 Welten. Und der laut l, den viele von euch kennen, der ist der, der die verbindet. Ich tauche da unten ein, ah, da geht's vorwärts. Ich teig auf, ah, da geht's zurück. Ich spür den Lichtraum, der bringt mich heim.
Ich tauche ein auf. Und dann kann ich aber auch 'n bisschen loslassen. Schauen, ob ich von hier zu meinem Herzen komme. Und wie ist es jetzt, wenn ich durch mein Herz in die Welt schaue, durchströmt von diesen 2 Welten. Und wieder loslassen und atmen.
Und jetzt, wo wir aber hinwollen, ist noch 'n ganz anderer Laut und das ist das. Und dazu nehmt mal die Hände so eng vor dem Brustkorb die Arme und dann werft einfach Ballast ab, dass ihr euch wieder leicht fühlt. Also noch mal, da ist Gewicht auf den Schultern und wieder leicht werden. Und es geht ums Leichtwerden, aber wir haben ein ganz besonderes Organ und das sind die Oberschenkel. Und versuch, dass Du die Bewegung des Haars aus den Oberschenkeln machst, geh in die Knie, aktiviere die Oberschenkel, lass das durch den Körper laufen und das hebt die Arme.
Merkst Du, dass das hier viel mehr Raum ist, wenn die Kraft von da kommt. Einmal noch. Und jetzt ist der Unterschied vom h zum l, dass das h weg. Der Rucksack ist weg, kein Ballast mehr. Ich bin in den Wald, wo ich mal reinrufe, das ist nur weg.
Da wird's still noch mal machen. Ha und weg, weg, weg, weg. Und weg, weg und was kommt dann? Dann kommt aus dem von ganz weg eine Antwort. Und die lasse ich kommen.
Die empfange ich und dann lasse ich noch mal loshaft. Und dann erst kommt sie wirklich in mich rein aus meiner Tiefe und erfüllt mein Herz. Also loslassen, warten. Einmal noch. Und jetzt ist bei jedem von euch anders.
Wann kommt die Antwort? Und pack ich die Antwort gleich oder schaff ich's, die doch erst noch mal loszulassen? Und dann, dann kommt's ja wieder zurück, sie vielleicht tiefer zu verstehen. Und jetzt schau vom Herzen hinaus und loslassen. Und das ist der Prozess, den diese Andachtfigur in 4 Schritten macht.
Wir deuten's ganz kurz an, Du fühlst diese Freude, das Haar, Du bist interessiert, Du willst Philosophie der Freiheit studieren. Dann nimmt dein helles Blau, spürt es in deinem Körper. Und dann lass raus, ha. Ha, aber dann merkst Du, Du meinst's ja ernst. Und da lässt der Rudi dann ein Violett strömen, ja.
Und was dann zurückkommt, ist die Freude aus dem Kosmos, wieder 'n helles Blau, das als Antwort zu uns strömt. Und dann, wenn ich losgelassen hab und das kommt in mich rein und formt dann diese Arme vor meiner Brust, vor meinem Hals, dann zieht das so richtig in mich ein. Dann hab ich's nicht, dann hab ich's in meinen Knochen ganz tief drin. Dort, ja, einmal noch dann hin lauschen, vorbereiten, diese Freude, wir studieren, Philosophie frei. Worauf lassen wir uns da ein.
Oh, die andere Seite freut sich. Was bedeutet das? Verstehe ich's richtig? Und dann hören was spricht es mit dem herzen hören Ganz in dir. Atmen, loslassen.
Und noch mal den Atem reagieren lassen und langsam hinsetzen, dass Du mitnimmst, was Du grad so gespürt hast. Und lausche in dir nach nach feinen Regungen. Wie tut das, was wir grad was Du gerade getan hast?

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Den ersten Ton der Tonleiter nennt man Grundton oder die Prim. Die Seelengeste, die in Beziehung mit der Prim steht, ist die Andacht.

Bäschlin EuFig Seelengeste Andacht

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